BRUNNENBAU & BOHRARBEITEN

Kampfmittel­sondierungs­bohrungen

HKU übernimmt Bohrleistungen als Subunternehmer innerhalb eines von einem Kampfmittel-Fachunternehmen beziehungsweise dem verantwortlichen Auftraggeber geführten Sondierungs- und Sicherheitskonzepts.

SUBUNTERNEHMERLEISTUNG

Bohrleistung nach vorgegebenem Raster und Ablauf.

Bei Tiefensondierungen können Bohrungen erforderlich sein, um Messsonden in definierte Tiefen einzubringen oder Untersuchungsbereiche zugänglich zu machen. Lage, Raster, Bohrtiefe, Reihenfolge und Sicherheitsvorgaben werden vom verantwortlichen Fachunternehmen beziehungsweise der Projektleitung festgelegt.

HKU übernimmt in diesem Rahmen die vereinbarte praktische Bohrleistung und dokumentiert die ausgeführten Bohrpunkte nach den abgestimmten Vorgaben.

LEISTUNGSABGRENZUNG

HKU bohrt – Kampfmittelbewertung und Freigabe bleiben beim Fachunternehmen.

Die kampfmitteltechnische Bewertung, Sondenauswertung, Gefährdungsbeurteilung, Freigabe und gegebenenfalls Räumung gehören nicht zur Bohrleistung von HKU. Diese Aufgaben verbleiben bei den dafür verantwortlichen und qualifizierten Stellen.

Vor der Bohrung

Bohrplan, freigegebene Arbeitsbereiche, Sicherheitsabstände, Ansprechpartner und Unterbrechungskriterien müssen eindeutig festgelegt sein.

Während der Bohrung

Die Arbeiten erfolgen innerhalb der vorgegebenen Grenzen. Auffälligkeiten oder Abweichungen werden unmittelbar an die verantwortliche Stelle gemeldet.

Nach der Bohrung

Ausgeführte Punkte und vereinbarte Felddaten werden nachvollziehbar übergeben, damit die Fachfirma ihre Sondierung und Bewertung fortführen kann.

IHR NUTZEN ALS FACHUNTERNEHMEN

Ein klar abgegrenzter Bohrpartner für die praktische Ausführung.

Die Trennung der Aufgaben erleichtert die Projektorganisation: Das Kampfmittel-Fachunternehmen behält Planung und sicherheitstechnische Verantwortung; HKU konzentriert sich auf die vereinbarte Bohrleistung und deren saubere Dokumentation.

Ändert sich der vorgegebene Ablauf oder sind zusätzliche Bohrpunkte erforderlich, erfolgt die Anpassung nur nach Abstimmung mit der verantwortlichen Projektleitung.

PROJEKTABSTIMMUNG

Bohrprogramm und Schnittstellen vor Einsatzbeginn festlegen.

Für eine belastbare Kalkulation werden Punktzahl, Tiefen, Bodenverhältnisse, Zugänglichkeit und die organisatorischen Vorgaben des verantwortlichen Fachunternehmens benötigt.

Bohrprogramm anfragen

PROJEKTORGANISATION

Verantwortung und Arbeitsfreigaben vorab festlegen.

Vorbereitung

Das verantwortliche Fachunternehmen gibt das Untersuchungsprogramm und den zulässigen Arbeitsablauf vor. HKU stimmt Zugänglichkeit, Bohrpunkte, Solltiefen und Dokumentationsumfang darauf ab. Leitungsinformationen und projektspezifische Sicherheitsvorgaben müssen vorliegen.

Änderungen im Feld

Bei Hindernissen, abweichenden Verhältnissen oder unklaren Vorgaben wird das weitere Vorgehen mit der verantwortlichen Einsatzleitung abgestimmt. Eigenständige Änderungen am Raster oder an sicherheitsrelevanten Arbeitsschritten gehören nicht zum vereinbarten Bohrablauf.

Die Dokumentation der Bohrleistung umfasst die vereinbarten Lage- und Tiefenangaben sowie Abweichungen. Sie ist keine Kampfmittelfreigabe. Sondenmessung, Interpretation, Bewertung und Räumung werden durch die hierfür verantwortlichen Fachstellen erbracht.

PROJEKT ANFRAGEN

Standort, Aufgabe und vorhandene Unterlagen senden.

Mit Adresse, kurzer Aufgabenbeschreibung und vorhandenen Fotos, Plänen oder Altunterlagen lässt sich der nächste Schritt gezielt abstimmen.

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